Немецкий язык с Генрихом Бёллем. Хлеб ранних лет
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12 Die Tassen standen noch auf dem Tisch (чашки ещё стояли на столе), an dem ich mit Wolf gesessen hatte (за которым /раньше/ я сидел с Вольфом), und auf meinem Teller lagen noch Krümel von den Brötchen (и на моей тарелке ещё лежали крошки от булочек). Hedwig setzte sich auf den Stuhl (села на стул), auf dem Wolf gesessen hatte (на котором /раньше/ сидел Вольф), ich zog die Zigaretten aus der Tasche (я вытащил сигареты из кармана) und hielt sie ihr hin (и протянул их ей; hinhalten). „Nein, danke", sagte sie, „vielleicht nachher (может
13 „Etwas", sagte ich und setzte mich, „muss ich Sie noch fragen (я ещё должен Вас спросить), etwas (кое-что), das ich immer schon gerne Ihren Vater gefragt hätte (что я всегда хотел спросить: «всегда охотно спросил бы» Вашего отца) — aber ich war natürlich zu bange dazu (но я был, конечно, был слишком робкий для этого)."
14 „Was ist es?" sagte sie.
15 „Wie kommt es (чем объясняется то)", sagte ich, „dass Sie Muller heißen (что Ваша фамилия Муллер) und nicht Müller (а не Мюллер)?"
16 „Ach", sagte sie, „das ist eine dumme Geschichte, über die ich mich schon oft geärgert habe (из-за которой я уже не раз злилась; sich ärgern)."
17 „Wieso (почему)?" sagte ich.
18 „Mein Großvater hieß noch Müller (моего дедушку ещё звали Мюллер), er hatte aber viel Geld (у него, однако, было много денег) und sein Name war ihm zu ordinär (и его фамилия была для него = представлялась ему слишком обычной = заурядной), und er gab wahnsinnig viel Geld dafür (он отдал безумно много денег за то), um die beiden Pünktchen auf unserem U auszumerzen (чтобы обе точки на нашем U искоренить). Ich bin wütend auf ihn (я в ярости на него)."
19 „Warum?"
20 „Weil ich lieber Müller hieße (потому что я охотнее называлась бы Мюллер; gern — охотно) und das Geld hätte (и имела бы /те/ деньги), das es gekostet hat (которые стоило), die beiden unschuldigen Pünktchen zu töten (убить /эти/ обе = две невинные точки). Ich wünschte, ich hätte das Geld, dann müsste ich nicht Lehrerin werden (тогда я не должна бы была становиться учительницей)."
21 „Werden Sie es nicht gern (Вы становитесь неохотно = не хотите стать учительницей)?" fragte ich.
22 „Auch nicht ungern (и не неохотно)", sagte sie, „aber ich bin auch nicht verrückt drauf (но я и не схожу с ума от того; verrückt— сумасшедший), es zu werden (чтобы стать /учительницей/). Aber Vater sagt, ich müsste es werden, damit ich mich ernähren kann (чтобы иметь возможность прокормить себя)."
23 „Wenn Sie wollen (если Вы хотите)", sagte ich leise (тихо), „werde ich Sie ernähren (я буду Вас кормить)."
1 „Es ist nicht weit", sagte ich, „nur um die Ecke, kommen Sie", aber sie blieb stehen, hielt die zuschlagende Tür mit dem Rücken fest und wartete, bis ich vorangegangen war. Ich ging ein wenig vor ihr her, drehte mich manchmal um, und jetzt erst sah ich, dass sie ihre Handtasche mitgenommen hatte.
2 Hinter der Theke im Café stand jetzt ein Mann, der frische Apfelkuchen mit einem großen Messer in Stücke schnitt: das braune Gitterwerk aus Teig über dem grünen Apfelmus war frisch, und der Mann drückte das Messer vorsichtig in den Kuchen, um das Gitterwerk nicht zu zerstören. Wir standen schweigend nebeneinander vor der Theke und sahen dem Mann zu.
3 „Hier gibt es", sagte ich leise zu Hedwig, „auch Hühnerbrühe und Goulaschsuppe."
4 „Ja", sagte der Mann ohne aufzusehen, „können Sie haben." Sein Haar war schwarz und dicht, da, wo es unter der Bäckermütze herauskam, und der Mann roch nach Brot, so wie Bäuerinnen nach Milch riechen.
5 „Nein", sagte Hedwig, „keine Suppe. Kuchen."
6 „Wie viel?" sagte der Mann; er machte den letzten Schnitt in den Kuchen, zog das Messer mit einem Ruck heraus und betrachtete lächelnd sein Werk. „Wetten", sagte er, und sein schmales dunkles Gesicht schrumpfte unter einem Lächeln zusammen, „wetten, dass die Stücke alle genau gleich groß und gleich schwer sind. Höchstens" — er legte das Messer weg — „höchstens zwei, drei Gramm Unterschied, das ist unvermeidlich. Wetten?"
7 „Nein", sagte ich lächelnd, „ich wette nicht; diese Wette würde ich verlieren." Der Kuchen sah aus wie die Rosetten in den Kathedralen. „Aber sicher", sagte der Mann, „sicher würden Sie verlieren. Wie viel wünschen Sie?"
8 Ich sah Hedwig fragend an. Sie lächelte und sagte: „Eins ist zu wenig und zwei sind zuviel."
9 „Einundeinhalb also", sagte der Mann.
10 „Kann man das haben?" fragte Hedwig.
11 „Aber sicher", sagte er, ergriff das Messer und schnitt eins von den Kuchenstücken genau in der Mitte durch. „Für jeden also einundeinhalb", sagte ich, „und Kaffee dazu."
12 Die Tassen standen noch auf dem Tisch, an dem ich mit Wolf gesessen hatte, und auf meinem Teller lagen noch Krümel von den Brötchen. Hedwig setzte sich auf den Stuhl, auf dem Wolf gesessen hatte, ich zog die Zigaretten aus der Tasche und hielt sie ihr hin. „Nein, danke", sagte sie, „vielleicht nachher,"
13 „Etwas", sagte ich und setzte mich, „muss ich Sie noch fragen, etwas, das ich immer schon gerne Ihren Vater gefragt hätte — aber ich war natürlich zu bange dazu."
14 „Was ist es?" sagte sie.
15 „Wie kommt es", sagte ich, „dass Sie Muller heißen und nicht Müller?"
16 „Ach", sagte sie, „das ist eine dumme Geschichte, über die ich mich schon oft geärgert habe."
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